Matchbericht Kleinfeld Damen Freitag, 20. Januar 2012, 15:41 Uhr
5. Runde: Tabellenspitze erobern – We like! (8.1.2012)
Schlagzeilen des Sonntages:
„Neuste Forschungsergebnisse belegen: Beinschoner im Damenunihockey nutzlos“
„Tagesweltrekord im Zigarettenrauchen pulverisiert“
„Spuk in Sporthalle – Gläser zerspringen auf mysteriöse Weise“
Matchsonntag. Trainer Marti glänzt heute mit Abwesenheit und entsendet einen hochkarätigen Ersatz an die Bande: Bunnyflüsterer Domi. Es gilt heute ja nicht weniger als Guggisberg den obersten Tabellenplatz abzuringen… Den Grundstein dieser Mission werden die White Wings im ersten Match legen müssen. Wir erinnern uns ungern an die bittere Niederlage im Hinspiel infolge mangelnder Spielerinnenanwesenheit. Heute liegen die Dinge anders und dies soll sich auch im Resultat niederschlagen.
White Wings vs. UHC Guggisberg - 5:0 (2:0)
Trainer Stuker setzt auf zwei Linien und der Match fängt gut an. Bereits in den Startminuten kann ein Drehschuss in ein Tor umgemünzt werden. Nur Sekunden darauf zappelt der Ball erneut im Netz, leider wird uns dieser Treffer aberkannt, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend. Es folgen gute Spielzüge und eine schöne Einzelleistung - sprich Sololauf von hinter dem eigenen Tor, der Bande entlang zum Guggisberger Tor - resultiert im 2:0 aus Schüpfner Sicht. Das Spiel ist temporeich und an Kräften wird nicht gespart, so befördert unser Captain mühelos eine Gegnerin über die Bande. In der Folge kommen die Guggisberglerinnen auch noch zu Chancen: mehrere Schussabgaben auf unser Tor, doch Nora hält auch in fremden Schonern die Bälle von der Linie fern. Das Spiel wird nun ruhiger, mit etwas weniger Tempo. Les Bunnies erarbeiten sich währenddessen stets wieder gute Torchancen und bombardieren das Gegnertor. Kurz vor der Pause kommt Schüpfen zu einem Powerplay. In dieser Konstellation gehen wir in die Pause.
Domi redet den Spielerinnen zu: nicht hektisch werden; defensiv, aber mit Freude spielen.
Das Powerplay verstreicht zwar ohne Folgen für den Gegner, aber Schüpfen hält den Druck aufrecht und kann bald wieder jubeln. In der 4ten Minute wird’s brenzlig - Nora reagiert jedoch souverän. Die kurze nervöse Phase mit einigen Fehlpässen macht dem sicheren Spiel von Schüpfen wieder Platz. Ein Lattenschuss kündigt das 4:0 acht Minuten vor Schluss an (Schuss aus der Drehung). Der Ehrentreffer bleibt Guggisberg verwehrt, im Gegenteil: in letzter Minute verbuchen die White Wings den 5ten und letzten Treffer der Partie. Unser Goalie hat seine Topform unter Beweis gestellt und sich den dritten Shut-out der Saison redlich verdient, Jubel auch bei den Spielerinnen: erstes Tagesziel ist erreicht.
Coach Domi verlässt uns nach diesem erfolgreichen Intermezzo in Richtung Konolfingen zu seinen eigentlichen Schützlingen: den Diven vom Herren 1 ;-)
Längere Pause, da kann bereits der Gegner vom nächsten Match analysiert werden. Das Einspielen geht zaghaft über die Bühne, bis… eine gewisse Dame - die anonym bleiben möchte (Name der Redaktion bekannt), Tor mit Tisch verwechselt und sich als Abräumerin betätigt. Dieser Krach und erst noch die Scherben, das gibt zu reden!
White Wings vs. Alterswil-St. Antoni - 8:1 (5:1)
Doch jetzt ist Konzentration gefragt für den 2. Match gegen die zurzeit zweitletzt platzierte ASTA‘s. Die Schreiberin soll den Coach mimen und vergisst prompt beim ersten Einsatz, dass die Zeit bis zum Wechsel der Linie eigentlich gestoppt werden sollte… Sorry Leute. Mit drei Linien starten wir in den Match. Nr. 16 eröffnet für uns früh den Score und wir können zwei Minuten später auf 2:0 erhöhen. Dennoch – es mag daran liegen, dass der Wechselrhythmus zu Anfang nicht stimmte – das Spiel gestaltet sich hektisch. Die Schüpfnerinnen scheinen nervös. Der Ersatzcoach stellt auf zwei Linien um. Die Spielerinnen finden langsam zu ihrer Form und auch wenn’s 10 Minuten dauert bis das nächste Tor fällt, kann Schüpfen den Gegner unter Druck setzen und einige Male den Asta-Goalie testen. Ein Gegentor müssen wir vor der Pause noch einstecken, doch glücklicherweise hat die Nr. 17 nach dem Hattrick noch nicht genug vom Toreschiessen und trifft mit einem B-Trickli zum Pausenstand von 5:1.
Kurze Pausenrede mit Fazit, dass wir mit drei Linien den Rest der Partie spielen werden.
Mit einer sicheren Führung starten wir in die zweite Halbzeit. Die White Wings agieren jetzt abgeklärt und der Gegnergoalie wird von unserem Captain bereits nach 2 Minuten wieder bezwungen. Alle drei Linien spielen recht offensiv, aber ruhig und kontrolliert. Nach dem 7:1 durch die 1. Linie nimmt ASTA das Timeout. Es nützt nichts. Nora hält den Rest der Partie unseren Kasten rein und dass die Damen bis zur letzten Minute torbestrebt sind beweist Nr. 11 nota bene 4 Sekunden vor Schluss!
Mit diesem Sieg ist klar: die White Wings Damen grüssen nach diesem Matchsonntag verdient von der Spitze der Tabelle.
Matchbericht Kleinfeld Damen Montag, 12. Dezember 2011, 22:27 Uhr
4. Runde: 2.9 Stängeli - da heimer fröid! (20.11.2011)
Was hat ein Mehrzweckball auf der Halle Vordach zu suchen?
Bleibt die Frage wer ihn rettet vor der Einsamkeit.
Das 10te Tor und ein Shut-out ist wert `nen Kuchen?
Drei Kuchen sind heut‘ fällig – da essen wir uns breit!
An dieser Stelle nachträglich ein grosses MERCI an alle Zuschauer/Fans der letzten Matchsonntage (u.a. Bläcky, Migrolino-Express, Rebi - der Fuss - Rihs, W.W. H2-OLA und natürlich unser treuster Fan: Nora’s mum).
Heute haben aber selbst die Spielerinnen (nicht alle!) Mühe die Halle rechtzeitig zu finden. Der Verdacht kommt auf, dass unsere potentiellen Fans dem Wegweiser mit der Aufschrift „Match“ und den bunten Luftballons gefolgt sind und an einem lauschigen Plätzchen am See in den Freiburgerischen Hügeln die Seele baumeln liessen und dabei die Zeit vergassen – wir nehmen‘s ihnen nicht übel...
White Wings vs. UHC Grolley - 10:4 (4:2)
Nach einem (sehr) kurzen Einwärmen beginnt die Partie gegen das 4t-platzierte Grolley, Schüpfen startet mit zwei Linien. Doch die Spielerinnen scheinen mental noch nicht in der Halle angekommen zu sein, das Zusammenspiel ist suboptimal und so kommt es, dass Grolley in der 3ten Minute den Score eröffnen kann. Öttu’s Input: mehr Bewegung ins Spiel bringen und den Ball laufen lassen. In der Folge agieren beide Linien besser, setzen den Gegner unter Druck und kombinieren gut. In der 5ten Minute fällt der ersehnte Ausgleich durch unsere Nr. 16. Trotzdem, das Spiel bleibt hektisch, es kommt zuweilen zu kritischen Situationen, da ist Nora gefordert. Die Schüpfnerinnen finden ihren Spielrhythmus nicht und so nimmt Marti sein Time-out in der Hälfte der ersten Halbzeit. Die Wirkung bleibt nicht aus: nur eine halbe Minute verstreicht bis Schüpfen den Führungstreffer erzielt und kurz darauf zu zweit den Gegnergoalie auspielt. Grolley gibt sich hartnäckig – ein Drehschuss resultiert im Anschlusstreffer. Nora muss sich noch einiger Schüsse erwehren und macht dies souverän. Noch vor der Pause kann die 2te Linie aus einer Standardsituation die Zwei-Tore-Führung wieder herstellen.
Die Pausenworte von Öttu: mit mehr Freude spielen, Defensivleistung steigern.
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Paukenschlag: die 1. Linie scort nach 30 Sekunden. Aber Grolley lässt nicht locker und Schüpfen hat einige schwache Minuten. Mit zwei Toren innerhalb zweier Minuten schaffen die Gegner den Anschluss. Die Arbeit geht unserem Goalie nicht aus, aber Nora agiert im restlichen Spielverlauf ohne Fehl und Tadel. Die White Wings fangen sich nun wieder und spielen mit gutem Einsatz. Ein Backhand-Goal läutet eine torreiche Schlussphase ein. Schüpfen kann in der Folge gleich mit drei weiteren Toren den Gegner distanzieren. Auch die 3. Linie (inkl. Newcomerin Sandra) kommt zum Einsatz und zeigt eine solide Defensivleistung. Die Schlussminuten werden vom schnellen, aber kontrollierten Spiel der S.-Busswilerinnen dominiert und wir können das erste „Stängeli“ der Saison (durch die Nr. 17) bejubeln.
In der Pause wird noch eifrig das Lied zum Einwärmen auswendig gelernt, es soll zum Warmlaufen vor dem 2. Match angestimmt werden. Wer das Stängeli schiesst bzw. wenn Nora ein Shut-out gelingt, wird ein Kuchen fällig – ja gärn! Kurz vor dem Match wird jeweils noch mit Mehrzweckball bzw. Handball eingespielt; der könnte euch Geschichten erzählen, ihr kämet nicht aus dem Staunen heraus… Aber jetzt zurück zum sportlichen Geschehen:
White Wings vs. Unihockey Club Payerne - 19:0 (8:0)
Mit drei Linien treten wir gegen das letztplatzierte UC Payerne an. Öttu’s Vorgaben: viele Tore und keine Gegentreffer. Ein ominöser „Spezialfall“ von Spielzug wird mit den ersten beiden Linien kurzfristig einstudiert. Das Spiel beginnt nicht ganz wunschgemäss, die Wings geben zwar viele Schüsse aufs Tor ab und sind leicht im Vorteil, aber es fallen (noch) keine Tore. Ob es am (teils) fehlenden Respekt vor dem Gegner liegt oder versteifen wir uns zu sehr auf das „Keine-Gegentore-kriegen“? Wie es scheint hat der Gegner Fortschritte gemacht, was die Verteidigung angeht: etliche gute Schüsse von uns werden geblockt. Marti sieht was auch wir sehen: das Zusammenspiel muss besser werden. Dann die Erlösung, in der 7ten Minute schiesst unsere Nr. 8 beherzt von der Mitte zum 1:0 ein – der Bann ist gebrochen, ab jetzt fallen die Tore beinahe im Minutentakt. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Die vorher ausbleibenden Pässe werden nun gespielt, der Einsatz aller drei Linien ist sehr gut. Plötzlich Verwirrung: Nora schleicht sich aus dem Tor. Alles nochmals gutgegangen, war ein „Spezialfall“-Missverständnis. Sechs Spielerinnen sind um die Tore der White Wings bis zur Pause zum 8:0 besorgt.
Anweisungen Trainer Marti für die zweite Halbzeit: Das Tempo von Anfang an hochhalten und den Ball laufen lassen.
Motiviert startet Schüpfen in die zweite Hälfte und kann gleich zu Beginn powerplay-mässig aufspielen und zahlreiche Schüsse den gegnerischen Kasten abgeben. Das 9te Tor fällt in der 3ten Minute. Das zehnte Tor wird angestrebt und ist sehr begehrt, verständlich, da es gleich mehrere leidenschaftliche Kuchenbäckerinnen im Team hat! Es ist Dampfhammer, der das Rennen macht! Schüpfen spielt jetzt souverän, trotzdem findet Öttu, dass mehr drin liegen sollte und ermuntert die Damen nicht nachzulassen und mit Tempo zu spielen. Ganz ohne kritische Situationen geht’s zwar nicht - so kann sich Nora ihren Shut-out verdienen. Die Wings spielen überlegen und scoren im Zwei-Minuten-Takt. Die ersten beiden Linien sind um die Tore besorgt (gerecht verteilt) und auch die dritte Linie leistet gute Arbeit, agiert defensiv sehr gut und erspielt sich Torchancen. Das zweite Stängeli dieses Spiels ist das Ziel aller und wird nur knapp verfehlt (40 Sekunden vor Schluss fällt das 19:0). So macht das Spielen (und Zuschauen) Spass: zwei Siege, super Torverhältnis – bravo Bunnies!
Die nächsten Matche sind im neuen Jahr: am 8. Januar 2012 werden die Damen in der MZH Riffenmatt alles geben, um den ersten Tabellenplatz zu erobern – Zuschauer sind herzlich willkommen!
Matchbericht Kleinfeld Damen Donnerstag, 17. November 2011, 19:48 Uhr
3. Runde: So isch lässig! (6.11.2011)
Wer hat geschlafen nur kurze Stunden? – es waren deren zwei, oder gar drei?!
Ward die Halle schnell gefunden? – zum Glück war ein 2. Navi dabei!
Sind die Herren 2 ein Sänger-Chor? Kann nicht schaden – White Wings vor!
Auf ins Freiburger Hinterland nach Grolley - im zweiten Anlauf erreichen wir die kleine beengte Halle im schönsten Sonnenschein (9 Spielerinnen, 1 Goalie, Trainer und Staff inkl. Fans).
White Wings vs. UHC Treyvaux Gladiators II - 6:1 (2:0)
Mit drei Linien starten die White Wings Damen in den ersten Match des Tages. Treyvaux zu Beginn mit leichten Vorteilen, doch nach zwei Minuten folgt der erste Schuss aufs Gegnertor, weitere folgen. Unser Team übernimmt nun das Zepter. „Power mache“ tönt es von der Trainerbank. Die Gladiators finden wieder etwas ins Spiel zurück, trotzdem trifft unser Captain mit einem tiefen Schuss in der 9ten Minute zur Schüpfner Führung. Nora hat noch nicht viel Arbeit gekriegt, das Spiel ist ausgeglichen. Die Anweisungen von Marti während des Spiels: Konzentrieren und nicht nervös werden. In der 17ten Minute fällt das 2:0 durch unsere Topscorerin.
Öttus Worte zur Pause: Etwas weniger nervös spielen, „loufe u luege“.
Gesagt, getan: nach der Pause gehen die White Wings mit Elan ans Werk. Bereits nach zwei Minuten können wir die Führung ausbauen (Assist Juniorin Dome). In allen Linien kommt es zu guten Abschlüssen. Treyvaux hält dagegen, so gut es geht, doch als das 4:0 Tatsache wird, ist das Time-Out der Gladiators nur logisch. Marti will, dass seine Bunnies das Tempo hoch halten. Schüpfen zeigt sich unbeeindruckt und scort bereits eine Minute nach dem Time-Out erneut. Nora hat den Kasten im Griff. Der Funken ist auf die Zuschauerbank übergesprungen: „Mir hei e Goalie“ wird dann und wann skandiert. Leider kommt Treyvaux doch noch zu einem Treffer - ein Konterangriff wird ausgenützt. Auch wenn hier nicht von einem Anschlusstreffer die Rede sein kann, tauschen die Gladiators den Goalie sechs Minuten vor Schluss gegen eine 4te Spielerin. Kurz darauf nimmt Marti das Time-Out, um die Damen zum ruhigen Spielen zu ermahnen. Dass man als Goalie durchaus ins Spielgeschehen eingreifen kann, beweist Nora und verbucht ihren ersten Assistpunkt der Saison mit dem letzten Tor der Partie: Auswurf zu Nr. 17, welche zu einem Empty-Netter einschieben kann. Die letzten fünf Minuten bieten auch ohne Tore einiges an Spektakel: Nuschu darf einen Penalty schiessen, dann folgt noch ein Powerplay (das leider keine Früchte trägt), alle drei Linien geben auch nach den Powerplayminuten weiter Vollgas und lassen keinen Zweifel, dass sie zu Recht als Siegerinnen vom Platz gehen.
Nach zwei Spielen Pause ist das Wieder-warm-werden umso wichtiger und so kommt es, dass an diesem Sonntag noch ganz andere Sportarten ausgetestet werden – sind wir am Ende doch eine Fussballmannschaft? In den Katakomben von Grolley hat es beinahe den Anschein…
White Wings vs. UHC W. B. Fribourg - 8:0 (6:0)
Als zweiter Gegner wartet das zweitplatzierte und bisher ungeschlagene Fribourg auf unsere Damen. Trainer Marti stellt zu Beginn zwei Linien auf. Motiviert und mit Tempo beginnen die White Wings den Match und suchen den schnellen Abschluss. Tatsächlich müssen die Zuschauer nur drei Minuten warten, um Zeuge zu werden vom Weitschuss zum 1:0. Die Schüpfnerinnen kombinieren gut und können bereits nach kurzer Zeit wieder jubeln: wieder ein Schuss von der Mittellinie aus. In der 7ten Minute kommt Fribourg zum ersten Schuss auf unser Tor, aber Nora wehrt gekonnt ab. Ein Freistosstor der 2ten Linie führt zum 3:0. Die Gegner nehmen kurz darauf das frühe Time-Out. Marti ist zufrieden: weiter so! Schüpfen spielt schönes Unihockey, die 1te Linie kombiniert das vierte Tor. Dann kurze Nervosität, etwas zu offensiv agiert und Fribourg kann zu zweit auf unser Tor ziehen, doch ohne Konsequenzen – Nr. 92 a.k.a. Goalie ist ja da. Das Spiel beruhigt sich wieder etwas, Schüpfen agiert defensiv tadellos – für Fribourg gibt es kein Durchkommen. Das 5te Tor aus einer Standardsituation ist kaum zu Ende bejubelt, fällt auch schon das nächste – das Erste für die Nr. 9 in dieser Saison. Schöne Spielzüge allenthalben, die wenigen Schüsse aufs Tor werden von Nora pariert. Mit dem 6:0 gehen die White Wings in die Pause – ist der Match bereits entschieden?
Trainer Öttu ist zufrieden und kündigt an, dass zwar vorerst noch mit zwei Linien weitergespielt wird, aber baldmöglichst auch die 3te Linie zum Zug kommen soll.
Die Stimmung auf der Bank ist top und die zweite Halbzeit kann beginnen! Auch wenn der Trainer kurz ermahnen muss „nid nachelah!“ - das Spiel ist in sicherer Schüpfner Hand. Die erwartete Reaktion von Fribourg bleibt weitgehend aus. Unser Goalie ist wach und bereit die Schüsse des Gegners zu halten. Kurze Aufregung: ein Naselümpli sucht sein Mami auf dem Feld, aber ansonsten sind die White Wings konzentriert bei der Sache. Es kehrt etwas Ruhe ins Spiel, aber nicht zuviel: die Nr. 11 trägt mit einem schönen Backhand-Goal zu einem weiteren Pluspunkt auf unserem Punktekonto bei. Kaum eine Minute ist vergangen, da folgt das 8:0 durch die 2te Linie. Schüpfen agiert weiterhin souverän und es kann ab der 9ten Minute mit drei Linien gespielt werden. Da kommt Freude auf - dem tut auch das Ermahnen des Trainers „konzentriere!“ keinen Abbruch! Fribourg kann noch einen Pfostenschuss verzeichnen, aber mehr Gegenwehr wird nicht geboten. Der Rest der Partie ist Geschichte, die letzten Minuten sind einfach nur schön zum Zuschauen – tolles Teamplay! Und der erste Shut-out für Nora – bravo! Der Jubel zum Schluss ist gross!
Wie gesagt: So isch lässig!
Matchbericht Kleinfeld Damen Mittwoch, 02. November 2011, 20:53 Uhr
2. Runde: Souveräne 4 Punkte (23.10.2011)
Was hat 8 Beine – 4 davon schlank – und sitzt auf der Bank?
Wie treffsicher ist ein Dampfhammer – wenn er genügend Schlaf erhielt in seiner Kammer?
Steter Tropfen höhlt den Stein – so soll es auch mit einer Variante sein?!
Dies sind Fragen, die zu beantworten versucht dieser Bericht – oder auch nicht ;)
Die White Wings können heute auf ein Kader von neun Spielerinnen und einem Goalie zählen. An der Bande steht ein ruhiger Trainer Marti und auf dem Bänkli haben sich des weiteren zwei Krückenladies eingefunden. Für das Wort zum Sonntag ist Öttu besorgt: wenige Tore erhalten, viele Tore schiessen (Torverhältnis könnte gegen Ende Saison wichtig werden).
Die Holleierei vor dem Tor bringt Stimmung in den trägen Sonntag (wurde doch beim Treffpunkt satte 5min gewartet, bis klar war, dass alle vor Ort waren…), inmitten des Trubels: SpongeBob, der in weiser Voraussicht den Schlachtruf dieser Saison verfasst hat.
White Wings vs. Red Lions Ueberstorf - 8:1 (3:0)
Die White Wings steigen motiviert in den ersten Match des Sonntags ein, gilt es doch 4 Punkte ins Trockene zu bringen. Gemäss Trainer ist der erste Gegner schwächer einzuschätzen als der Zweite, trotzdem ist Vorsicht geboten. Das Tempo wird von Schüpfen angegeben und bereits nach wenigen Minuten kommt unsere Nr. 17 zu einem guten Abschluss. In allen vier Linien klappt das Zusammenspiel immer besser und einige gute Kombinationen führen zu Torchancen. Schon bald können wir das erste Tor gutschreiben. Nun schaltet sich Trainer Öttu zum ersten Mal ein, er will, dass mehr Druck aufs Gegnertor gemacht wird. Ueberstorf kommt auch zu Chancen, da teilweise die Vorhand vergessen wird, aber wir haben natürlich vorgesorgt und das Tor mit einem Topgoalie besetzt! In der 14ten Minute fällt ein sehenswertes Freistosstor von der Mittellinie – ein Streich der ersten Linie. Die Damen machen nun mehr Druck, was teilweise zu brenzligen Situationen führt, denen Nora aber gewachsen ist. Kurz vor der Pause wird der gegnerische Torwart ein drittes Mal bezwungen – Bunnytrickli.
Das Pausenwort übernimmt die Assistenztrainerin: Der Einsatz war gut, in der zweiten Hälfte darf noch mit mehr Freude gespielt werden. Die Linien werden kurzerhand umgestellt, was für etwas Verwirrung auf der Bank sorgt.
Aber die Bunnies, tschuldigung, die Damen sind bereit – der erste Schuss aufs Tor des Gegners nach der Pause erfolgt nach 7 Sekunden. Das 4:1 folgt auf dem Sprung. Das Spiel scheint in Schüpfner Hand, doch Öttu mahnt: „nid nachelah“ und System beibehalten. Trotzdem ergibt sich eine Zwei-zu-Eins-Situation für die Lions und sie können unseren ansonsten tadellosen Goalie bezwingen. Schüpfen erspielt sich noch weitere Torchancen und nach einer Viertelstunde beruhigt sich das Spiel etwas. Kaum ist das 5:1 gefallen, zieht Ueberstorf die Notbremse: Time-out. Öttu wiederholt seine Aufforderung nach mehr Druck, das Spiel sei etwas „zu pfusig“. Nach dem Time-out nimmt der Gegner den Goalie zu Gunsten einer Spielerin raus, aber Schüpfen lässt sich nicht beirren und kommt bald wieder in Ballbesitz. Da nützt auch der Gegnergoalie nichts mehr, wenn unsere Nr. 8 zur Abwechslung in die hohe Ecke zielt. Als die Lions kurz vor Schluss noch eine Strafe kassieren, steht der Schüpfner Sieg bereits fest. Das Powerplay ist erfolgreich (möge dies diese Saison beibehalten werden) und auch Neo-Schüpfnerin Claude darf sich im ersten Spiel als Scorerin eintragen lassen.
Nach der Welle für Karin und Claude, verlassen uns Raffi und Nuschu Richtung Fussballfeld, obschon sich eine der Ladies beim Einspielen in Topform fürs Unihockey erklärte... Das bedeutet Umstellung auf 3 Linien gegen das Heimteam.
White Wings vs. UHT TV Wohlen BE – 9:3 (3:1)
Nach einer kleinen Verwirrung um Einspiel-Outfit und Überzugsleibchen startet das Spiel gegen das Heimteam Wohlen, welches in den ersten drei Minuten zu zwei Schüssen auf unser Tor kommt, die aber ohne Folgen bleiben. Sogleich wird klar, es bedarf guter Einsätze unserer Defensive. In der achten Minute setzt Dampfhammer ein Zeichen und eröffnet den Score. Kurz darauf nimmt Wohlen das frühe Time-out. Öttu findet lobende Worte zum guten Einsatz der Spielerinnen. Die Schüpfnerinnen lassen sich durch die Unterbrechung nicht aus dem Tritt bringen und machen weiterhin Druck, sehr zur Freude des Trainers. Wohlen trifft zwar die Torumrandung, doch Schüpfen wartet mit sehenswerten Spielzügen auf und erhöht auf 3:0. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gestaltet sich hektisch, so kommt es, dass die Gegnerin vor dem Tor vergessen geht und den Pass von hinter dem Tor verwerten kann.
Mit einer Zwei-Tore-Führung gehen die Damen in die Pause. Die Botschaft zur Pause: ruhig bleiben und nicht zu kompliziert spielen.
Die 2. Halbzeit nimmt ihren Lauf, von beiden Teams wird der Pfosten des Tores mit Schüssen traktiert und Nora kann sich einige Male auszeichnen. Innerhalb der ersten sechs Minuten fallen keine Tore und das Spiel wird etwas nervös. Trainer Marti macht das einzig Richtige: er nimmt ein Time-out und erklärt dem Team ruhig, dass jetzt Konzentration gefordert ist, damit die Pässe ankommen. Das Spiel geht weiter und es wird schnell klar: die Botschaft ist angekommen. Schüpfen spielt abgeklärt und zielstrebig, sehr zur Freude von Öttu, der seiner Begeisterung mit Sätzen wie „Das isch Unihockey, so heimer Fröid, so simer zfride“ freien Lauf lässt. So lassen auch die Tore nicht lange auf sich warten: Tiefer Schuss, Volleyabnahme, Schuss von hinter der Mittellinie führen zum Erfolg. Auch wenn Wohlen noch zwei Tore erzielt, hat Schüpfen stets eine Antwort bereit. Kontersituationen werden ausgenützt, Drehschüsse lehrbuchmässig ausgeführt, die Teamleistung stimmt, der Goalie souverän – der Sieg von Schüpfen mit 9:3 ist wahrlich verdient.
Fazit: Gelungener Matchsonntag - souveräne 4 Punkte!
Matchbericht Kleinfeld Damen Donnerstag, 20. Oktober 2011, 19:21 Uhr
Erstes Turnier
Unsere Matchberichtautorin musste just auf den Saisonbeginn den Unihockeystock gegen Krücken und das Spielfeld gegen ein Spitalbett eintauschen. Deshalb wurde ihre Arbeit mit einiger Verspätung übernommen und aufs Minimum reduziert…
Das Damenteam startete, wie jedes Jahr, mit einem stark reduzierten Kader in die neue Saison. Gerade nur zu Sechst reisten wir nach Ueberstorf. Nichts desto trotz war die Motivation gross sich in der neuen fribourglastigen Gruppe durchzusetzen und endlich den Aufstieg in Angriff zu nehmen.
White Wings vs. Alterswil-St. Antoni
Schon beim Eintreffen in die Halle trafen wir auf unsere ersten Gegnerinnen. Der erste Eindruck verhiess nichts Gutes. A-StA war mit einem sehr grossen Kader angereist und bereitete sich sehr seriös auf das Spiel vor.
Mit viel Freude und guten Mutes starteten die White Wings ins Spiel „David gegen Goliath“. Die langsame Spielweise von A-StA kam uns sehr entgegen. Wir konnten viele Kräfte einsparen und liessen vorwiegend die berüchtigte Spielerin „Asta“ das Spiel an sich reissen. Mit viel Geduld kamen wir zu guten Chancen, welche mehrheitlich ausgenutzt wurden. Vom ersten Tor an führten die White Wings und brachten den ersten Saisonsieg mit 5:2 nach Hause.
White WIngs vs. UHC Guggisberg
Das zweite Spiel gestaltete sich einiges schwieriger. Trotz eines langsamen ersten Match und einer langen Pause waren die Kräfte nicht mehr dieselben. Die Spielweise von Guggisberg hätte viel Laufarbeit und gutes, abgestimmtes zusammenspielen gefordert. Da wir jedoch keine zwei ganzen Linien zur Verfügung hatten, stimmte die Abstimmung und Kommunikation auf dem Feld nicht immer und die langen Einsätze verlangsamten das schüpfner Spiel.
Man startete schlecht in den Match. Gerade zu Beginn erzielte Guggisberg ein ungünstiges Tor. Das Team war geknickt und brauchte sehr lange zurück ins Spiel zu finden. Wir erkämpften uns einige Chancen, jedoch konnte nur eine ausgenutzt werden. Alle haben gut gespielt, jedoch reichte es nicht die Guggisbergerinnen zu bezwingen und wir verloren dieses Spiel mit 1:3
Ziel ist es, diesen Sonntag mit gewohntem Kader unseren Tabellenrang zu verbessern und viele Punkte zu sammeln.
Wir freuen uns, wenn unsere Matchautorin uns wieder begleitet und ihre Arbeit wieder aufnehmen kann und uns mit spannenden Matchberichten unterstützt. =)
Cupspiel Damen Kleinfeld Freitag, 02. September 2011, 23:01 Uhr
Schwieriger Gegner
Am Donnerstag, 22. September 2011 um 20:30 Uhr tragen die Damen Kleinfeld ihr nächstes Cupspiel aus. Das 1/16-Finale gegen den Cupsieger 2010 UHC Tafers-Schmitten findet in der Sporthalle Schüpfen statt.
Die Damen freuen sich auf zahlreiche Zuschauer!
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