8. Runde: Damen steigen in die 1. Liga auf (25.3.2012)
Ein Pokal der glänzen muss – Ist doch Stuss, Hauptsache Schoggiguss!
Der Gruppensieg steht bereits fest, heute können die Damen die letzten Matchs vor Heimpublikum geniessen und haben sich für den erste ...
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8. Runde: Damen steigen in die 1. Liga auf (25.3.2012)
Ein Pokal der glänzen muss – Ist doch Stuss, Hauptsache Schoggiguss!
Der Gruppensieg steht bereits fest, heute können die Damen die letzten Matchs vor Heimpublikum geniessen und haben sich für den ersten Match viel vorgenommen. Als Gegner wartet Payerne. Das Ziel wird sein, möglichst viele Punkte für unser Konto zu sammeln. Allerdings hat die Damenschaft aus Payerne in dieser Saison grosse Fortschritte gemacht hat, vor allem in der Defensive. Die Nummer 15, die den Schüpfner-Liebling Amélie ersetzt hat, und neu Captain ist, ist an diesem Umstand nicht ganz unschuldig.
White Wings vs. Unihockey Club Payerne - 13:1 (6:0)
Schüpfen tritt mit drei Linien gegen Payerne an. Die Damen starten verhalten und haben ihre Schüsse noch nicht aufs Tor geeicht. Das Zusammenspiel klappt auch nicht wunschgemäss, trotzdem eröffnet die Dame, die ansonsten jeweils für das letzte Tor im Match verantwortlich ist, den Score in der zweiten Minute aus einer Standardsituation. Viele Schüsse verfehlen das Tor, es grenzt beinahe an Leichtsinn, wie Schüpfen seine Chancen vergibt. Die Konzentration fehlt grösstenteils, was sich in ungenauen Pässen niederschlägt. Ob die meisten Spielerinnen geistig noch im Bett die Schäfchen zählen? Dann ein Strafraumvergehen von Payerne – die White Wings dürfen zu einem Penalty antreten. Die Chance kann nicht genutzt werden, doch es bleibt noch das Überzahlspiel, das in der sechsten Minute zum 2:0 verwertet werden kann. Den zahlreichen Zuschauer wird aber noch der eine oder andere Leckerbissen geboten: ein Bunnytrickli hier, ein Backhandtor dort und zweimal scort Schüpfen von der Mittelinie. Bis zur Mitte der ersten Spielhälfte kann Schüpfen mit 6:0 davonziehen. Es scheint, als wären die Bunnies erwacht. In der 17ten Minute erwischt es unseren Captain mit einer Strafe. Kurioserweise spielt Schüpfen in Unterzahl überzeugender als in Normalformation... Payerne kann kaum einmal den Ball in Besitz nehmen, geschweige denn die Überzahl ausnutzen.
In der Pause muntert Öttu die Damen auf, mehr Freude am Spielen zu haben. Es bräuchten keine Hammerschüsse aufs Tor zu kommen, nur die Richtung sollte stimmen.
Nur am Rande: zum ersten Mal in dieser Saison wird der seit dieser Saison obligatorische Seitenwechsel vollzogen.
Die Worte scheinen motiviert zu haben, unser Captain setzt sie in die Tat um und reiht sich in die Scorerliste ein. Das Spiel ist trotzdem noch zu statisch und Marti regt an, den Ball mehr laufen zu lassen. Payerne ist darauf bedacht, die Defensive noch mehr zu verstärken und schickt kurzerhand zwei Goalies aufs Feld. Dies hat selbstverständlich eine Strafe zur Folge, welche Schüpfen - mit Geduld gesegnet - in den letzten Sekunden derselbigen zu seinem Vorteil zu nutzen vermag. Nora hat nicht allzu viel zu tun und hält die wenigen Schüsse sicher. Mitte 2. Halbzeit nutzt Öttu sein Time-out, um seine Spielerinnen zu ermuntern, mit Freude zu Spielen. Et voilà, die Freude ist da und wird kurzum innerhalb von zwei Minuten in 3 Tore umgemünzt. Dies ist jetzt aber zuviel des Guten für Payerne: Timeout. Aus dem Tritt bringt dies die White Wings nicht – weitere zwei Tore folgen in den nächsten beiden Minuten. Es wird Zeit um auch die geduldigen Ersatzspielerinnen ins Spiel zu bringen. Payerne nutzt diesen Machtwechsel eiskalt aus und erzielt seinen Ehrentreffer. Indes ist das Payerner Tor ab der 14ten Minute für Schüpfen wie verhext. Es will kein Treffer mehr gelingen, gefühlte 5x pro Spielerin scheint die Torumrandung im Wege zu stehen oder ist noch ein Stock einer Gegnerin dazwischen und der Schuss abgelenkt. So bleibt es beim 13:1 und zwei Punkte bleiben zwei Punkte.
In der Pause bleibt viel Zeit, den verpassten Chancen nachzutrauern, aber auch um sich über die zwei Punkte zu freuen.
White Wings vs. UHC Grolley - 8:1 (4:1)
Gegen Grolley tritt Schüpfen vorerst mit zwei Linien an. Und es ist ein Start nach Mass, noch vor Ablauf der ersten Spielminute kann Schüpfen das erste Mal jubeln. Auch Nora kann sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen, muss von Beginn weg Schüsse abwehren. Unser Heimpublikum im Rücken, hat Schüpfen das Spiel im Griff. Die Sicherheit, die noch im ersten Match fehlte, ist nun da. Endlich können Spielzüge sauber ausgeführt werden. Das Spiel ist zwar in Spielanteilen gesehen recht ausgeglichen, jedoch mit leichten Vorteilen für die White Wings. Und Trainer Marti hat auch stets noch gute Tipps auf Lager (vore Goalie stah -> beim Freistoss). Das Zusammenspiel klappt – Schüpfen kann um weitere zwei Punkte erhöhen. Nur eine Grolleyanerin entwischt der Abwehr und nützt die kurze Nachlässigkeit in der Defensive frech aus. Aber die Damen lassen sich nicht aus dem Tritt bringen, vermögen den Raum gut zu nutzen und zum Pausenstand von 4:1 einschiessen. Nora wird auf die Probe gestellt und bleibt aber im 1:1 gegen eine Dame aus Grolley Siegerin und bestätigt ihre gute Tagesform.
Pause: Öttu ist rundum zufrieden mit der Leistung seiner Bunnies und hat nichts zu sagen. Ausruhen lautet die Devise.
In der zweiten Halbzeit wird nach zwei Einsätzen auch die dritte Linie zum Zug kommen, welche vor allem Defensiv spielen wird. Bis zur 6ten Minute müssen sich die Zuschauer gedulden, bis das fünfte Tor fällt, die erste Linie ist darum besorgt. Guter Einsatz in allen drei Linien. Dass auch mit der 3. Linie allzeit zu rechnen ist, beweist Nr. 8 und mäht kurzerhand eine Gegnerin über die Bande. Trainer Marti lässt zwischendurch noch verlauten: nid nachelah! Aber Schüpfen hat das Spiel weitgehend im Griff, erhöht den Score mit teils bilderbuchmässigen Pässen über drei Stationen zum 8:1. Während dessen zeigt auch Nora, weshalb sie unsere Nr. 1 im Tor ist :). Auch in diesem Match lassen die Damen 100%-Chancen aus, doch Grolley hat dem ausser einem Lattenschuss kurz vor Schluss nichts mehr entgegenzusetzen. Ab der letzten Minute halten es die Spielerinnen, Trainer und Betreuerinnen nicht mehr ruhig auf den Bänken aus und stehend wird der letzte Einsatz in dieser Saison beklatscht. Schlusssirene und schon kriegt Nora keine Luft mehr – die Spielerinnen haben sie überrumpelt und sich vor Freude auf sie geworfen!
Eine Welle für die zahlreichen Zuschauer darf auch nicht fehlen: Ein herzliches Dankeschön an die Ex-Mitspielerinnen inkl. Förderung der Juniorinnenabteilung, treue Sponsoren, Freunde und Familieangehörige - die Heimkulisse war des Gruppensiegers würdig und hat uns gefreut. Auch ein grosses Merci an die Zuschauer/“Taxi“fahrerIn/TeambetreuerIn, die uns während der ganzen Saison regelmässig zu den Matches begleitet haben!
Natürlich wurde der Gruppensieg noch bis in die Nacht hinein gefeiert (an den Aufstieg wagte noch niemand zu denken) – wer wird denn schon am Montag arbeiten/zur Schule gehen…
Wie sich herausstellte, hatten sich die Spiele in den anderen Gruppen unserer Stärkeklasse an diesem Sonntag sehr positiv auf die White Wings ausgewirkt – es ist Tatsache: wir dürfen uns Aufsteigerinnen nennen!
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